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DER VOGEL IM SCHNEE


Der Vogel im Schnee           
               

  
Für Kinder ab 4 Jahren


Der alte Vogelschnitzer erzählt von der Zeit, als es noch keine Fernseher, Radios, oder Smartphones gab und die Menschen sich zur Unterhaltung Vögel in Käfigen hielten. Er erzählt von dem kleinen Maxe, dessen Vogel gestorben ist und von dem alten Knecht, der findet, dass das schon mal passieren kann.
Die Leute halten ihn für verrückt, weil er die Vögel kauft, um sie dann frei zu lassen. Einen kann er nicht frei lassen. Der ist zu schlapp. Muss erst noch gepäppelt werden. Aber dann wird dem alten Knecht so leicht, wie von einem Engel abgeholt und man findet ihn nicht mehr. Und was ist jetzt mit dem Vogel? Zum Glück ist da noch der gutmütige Bär! Und so ist der kleine Vogel nicht erfroren, sondern fliegt und singt und lebt noch ein gutes Weilchen - und eingefangen wird er auch nicht mehr.

Eine liebevolle Geschichte vom Leben und von der Geborgenheit, die man erfahren kann, wenn man bereit ist, sie zu geben.

 

Gespielt wird mit geschnitzten Holzfiguren auf einer Tischbühne. Durch die offene Spielweise ist die Geschichte ganz nah am Publikum.

Ca. 50 Min.

Zu diesem Stück ist ein Filmclip von ca. 2,5 min. verfügbar, der einen kleinen Eindruck vom Charakter des Stückes und unserer Arbeitsweise vermitteln soll:
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Regie:
Miriam Paul, Braunschweig
Spiel: Nöck Gebhardt-Seele

Musik: Elmar Vibrans
Konzept und Ausstattung:
          Norbert Wöller,
          Nöck Gebhardt-Seele

Figuren:
Arne Bustorf
Kostüm: Bärbel Rabold
Stimmfindung: Karla Mehrtens


Für Veranstalter:

Spieldauer: ca. 60 Min
Aufbauzeit: 2,5 Std.
Abbauzeit: 2 Std.

Bühne: 6m breit, 4m tief, 2,80m hoch

Stromanschluss: 230 V 16 A

- Der Raum muss komplett dunkel sein
- die Zuschauer müssen gestaffelt sitzen   
  (bitte absprechen)


Diese Produktion wurde gefördert von:

S

in Koopereation mit:
Freundeskreis Theater FADENSCHEIN e.V.

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PRESSESTIMMEN

 

"Als es noch kein Radio gab, haben sich die MenschenVögel im Käfig gehalten, die ihnen bei der Arbeit etwas vorzwitscherten … so erzählt es der Vogelschnitzer den Vierjährigen, die verstummt ihr Geschrei eingestellt haben.
"Der Vogel im Schnee" heißt das neue Theaterstück im Figurentheater Fadenschein .
Unter der Regie von Miriam Paul gibt Nöck Gebhardt-Seele den Vogelschnitzer und alle dazugehörigen Figuren bis hin zum kleinen Vogel, der vor Kälte und Hunger das Leben aufgeben will. Natürlich wird er gerettet und wie man das macht, zeigen der alte Anton und der kleine Maxe, die ihn aus dem Käfig befreien und füttern, aber auch ein Bär, der ihn in der Winterhöhle wärmt.
Dann gibt es da noch den Vater und einen vorlauten Hasen. Alle sind richtige Typen, professionell gestaltet von Arne Bustorf. Gebhardt-Seele, der Puppenspieler versieht sie mit individuellen Stimmen, sogar Dialekten, dass die Dialoge ein frisches Ping-Pong-Spiel bilden. Der ruhige Handlungsablauf - dem kindlichen Mitdenken angepasst - erhält immer wieder Überraschungen, die von den kleinen Zuschauern lebhaft kommentiert werden: die Winterkleidung zur Ausstattung der Puppen - in bewährter Qualität von Bärbel Rabold erdacht - , die bunten Vogelfedern zur Verschönerung, Honig der kleckert und als "echt" Anerkennung findet. "Echt" scheint den Kindern wichtig zu sein. Die Ausstattung von Norbert Wöller - schnell zu verändern - kommt dem entgegen mit Möbeln, Heu, Laub und Krümeln, die mächtig herumwirbeln können. Das sorgt für laute Freude im Zuschauerraum.

Zum Lerneffekt ganz elementar: Keiner will eingesperrt sein, Hilfsbereitschaft im Zusammenleben. Aber auch die Frage nach dem Altwerden, nach dem Tod und dem Danach taucht auf und wird in anschaulichen Bildern vorstellbar gemacht. Hier ist die Nacharbeit im Kindergarten angebracht, wie jedes Theaterstück bei Kindern Fragen aufwirft, zum Weiterdenken und Nachspielen gedacht ist.

Ein sanftes Stück vom Leben, liebevoll und realistisch, ganz ohne Aggressionen und Bösewichte, für jedes Kind nachvollziehbar."
(Marianne Winter - Braunschweiger Zeitung)


"Seinem guten Ruf als kinderfreundliches Theater wurde das Theater Fadenschein wieder mehr als gerecht.
Vom Alltag der Kinder in die Welt der Fantasie und Faszination des Theaters ist es ein kleiner Schritt. Kinder lieben es in Geschichten einzutauchen und sich auf eine Reise zu begeben durch ihre eigenen Gefühle, Gedanken, Ideen und Fantasien. So entwickeln sie eigene Bilder, und da braucht es keiner besonderen Effekte seitens des Theaters, sondern nur viel Freiraum.

Mit der Erzählung „Der Vogel im Schnee“ bewies das moderne Figurentheater für Kinder und Erwachsene wieder einmal das besondere Geschick für Kindergeschichten, sowie die besondere Liebe zum Detail. Ruhig und angenehm „entschleunigt“ kam die Geschichte vom kleinem Maxe daher, dessen Vogel verstarb. Da gibt es einen alten Knecht, der Vögel kauft, und sie dann gleich wieder frei lässt. Es gibt den strengen aber liebevollen Vater von Maxe, einen bedauernswerten kranken Vogel und einen gutmütigen Bären. Nicht zu vergessen, der Vogel-Schnitzer, der diese Geschichte von der Zeit erzählt, als es noch keine Medien gab und der die einzige menschliche Rolle dieses Bühnenstückes innehat. Während der Schnitzer die Geschichte erzählt werden die geschnitzten Holzfiguren auf einer Tischbühne gespielt. Durch diese offene Spielweise ist die Geschichte ganz nah am Publikum, den Kindern."
(Monika Wolters - Pressebeauftrage im Evangelischen Kindergarten Wendeburg)