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Sein tiefgründiger und absurder, trotzdem aber auch erfrischend
frecher Humor passt durchaus in unsere Zeit.
"Kunst
ist schön, macht aber viel Arbeit"
Wir leben in einer Zeit, die uns an viele Grenzen führt. Der
Mensch in seiner Erfindungslust hat zahlreiche Dinge kreiert
und Weichen gestellt, die sich nicht mehr rückgängig machen
lassen. Man möchte sich fragen, ob das noch jemand im Griff
hat. Wo ist der menschliche Verstand? Gibt es eine "richtige"
Wahrnehmung der Welt? Was hat Bedeutung, was nicht? Wie dicht
steht hohe Intelligenz oft neben blankem Unsinn, wie schwer
ist das eine allzu oft vom anderen zu unterscheiden. Und doch:
"Heute ist die gute alte Zeit von morgen."
Wo stehen wir? Viele Fragen, die nicht wirklich beantwortet
werden. Oder doch? Leben heißt, wenn man trotzdem lacht! Und
Selbsterkenntnis wird auch leichter, wenn wir sie lachend
nehmen können. In diesem Sinne geht es darum, mit dem Schlamassel
des täglichen Wahnsinns eine Gaudi zu kreieren, die das Gemüt
anspricht und die Unterhaltungslust. Die aber nicht dazu verpflichtet,
das Hirn auszuschalten.
Wenn er
aber nicht kommt - der Valentin?
Dann warten wir eben! ("zuerst langsam und am Schluss immer
schneller")
Und vielleicht gibt's dann eine kleine Pause, wo alle sich
die Lachmuskeln mit ein wenig Bier versöhnen und dann warten
wir halt wieder weiter und werden schließlich erkennen, dass
Warten selten so viel Spaß gemacht hat.
Folgende
Texte von Karl Valentin wurden in die Gestaltung des Abends
einbezogen: · Zwangsvorstellungen · Buchbinder Wanninger ·
Die Uhr von Löwe · Der Hasenbraten · Das Aquarium · Ballgespräch
· Das Lied vom Kühlen Grund · Der Radfahrer · Fremde
· Der Vogelhändler · Der Taucher · Das Lied vom Sonntag
· Loreley · Ohrfeigen · Beim Feuerwerk
Die Produktion
knüpft an die äußerst gelungene Arbeit "Rubens und ich" an.
Das selbe Produktionsteam hat sich zusammen gefunden. Gespielt
wird von einem Spieler mit den Mitteln des Schauspiels und
des Puppentheaters.
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