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| Die
Sonne im Gesicht |
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Die
Sonne im Gesicht
nach
dem Roman von Deborah Ellis
Eine Coproduktion
von: Figurentheater Fadenschein mit dem Theater
Anke Berger und T.A.N.Z.
(Sylvia Heyden)
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
ab 11 Jahren
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Die
Geschichte
Das
junge Mädchen Parvana lebt im Afghanistan der Taliban. Ohne
Grund wird ihr Vater verhaftet. Nun muss sich Parvana als
Junge verkleiden, um für das Überleben ihrer Familie zu sorgen.
Denn Frauen haben seit Beginn der Talibanherrschaft nicht
mehr das Recht, sich allein auf der Strasse blicken zu lassen...
Also schneidet sie ihre langen Haare ab und verkleidet sich
fortan als Teejunge. Gut getarnt taucht sie nun in die aufregende
Welt des Basars von Kabul ein und nicht nur dort erlebt sie
spannende Abenteuer!
Zwei Schauspielerinnen entführen durch ihr tänzerisches Spiel
und Requisiten wie Teegläser, Tücher und Turbane in eine exotische,
orientalische Welt. Masken, Bildprojektionen ,Lichteffekte
und Musik zeigen dann den manchmal auch grausamen Alltag des
afghanischen Mädchens.
Die eindringlichen Klänge begleiten die Schau-spielerinnen
bei ihren rasanten Rollenwechseln zwischen Teejungen und Taliban.
Dieses
Theaterstück ist besonders geeignet für Schulklassen der 5.–
8. Jahrgangsstufen. Die Themen berühren die Kinder (Gewalt,
Terror, aber auch Mut und Ideenreichtum, sowie der Alltag
von pubertierenden Kindern) und sie haben viele Fragen zum
Leben in einem islamischen Land.
Oft
bleiben die Schüler nach der Vorstellung sitzen, um mit uns
zu diskutieren. Unsere theaterpädagogische Begleitmappe beinhaltet
Informationen zu Afghanistan, aber auch zu dem Zusammentreffen
der verschiedenen Anschauungen der östlichen wie der westlichen
Welt (religiös, ethisch, kulturell) und bietet Anregungen,
diese spielerisch im Unterricht zu behandeln.
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Konzept, Ausstattung,
Bühne und Spiel: Anke Diedrichs
und
Hanne Scharnhorst
Choreographie
und Regie: Sylvia
Heyden
und
Margrit Gysin
Figuren, Masken:
Anke Diedrichs
Musik: Thomas
Wolter
Kostüme: Bärbel
Rabold
Technik: M.Nöck Gebhardt-Seele
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Spieldauer:
ca.65 min.
Aufbauzeit: 3 Std.
Abbauzeit: 1,5 Std.
Bühne: 6,5m breit, 5m tief, 3m hoch
Bühnenpodest:
bei ansteigenden Sitzreihe: 0,4m
bei ebenerdiger Bestuhlung: 0,8m
Der Raum muss verdunkelbar sein.
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| PRESSE |
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"[...]
Das mit Tüchern und Bastgeflecht variierende Bühnenbild
scheint Hitze, Lehm und Staub Afghanistans zu atmen.[...]
Schön gelingen Momente wie das Sonne-Schöpfen, aber
auch Schreckensbilder wie der Einbruch eines langbärtigen
Taliban-Wüterichs ins eigene Haus. Aber selbst diesen
vernagelten Fanatikern wird das Menschliche nicht gänzlich
abgesprochen: Es gibt auch einen Taliban, der weint.
Anrührend aber vor allem, wie die Mädchen trotz
ihrer hoffnungslosen Lage doch auch jung sind, Kinder fast.
Lebenslustig. Wie sie kichernd unter der Burka mit blauen
Pumps kokettieren [...]
Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung
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| In
der Schule: |
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Bei Bedarf
kommen wir zur Nachbereitung in die Schule.
Über die Nachbereitung des Theaterstückes mit der Schauspielerin
Anke Berger und der Choreographin Sylvia Heyden in 8. Klassen
des Gymnasiums Julianeum in Helmstedt am 16.11.06: "... die
jeweilige Stunde haben Lehrer und SchülerInnen als eine besondere
Bereicherung des Unterrichts erlebt. Frau Berger und Frau
Heyden haben versucht, den Schülerinnen so direkt wie möglich
das Leben in Afghanistan erfahrbar zu machen. Dazu diente
der Sitzkreis auf dem Fußboden wie auch die Möglichkeit für
jeden, unter eine der mitgebrachten Burkhas zu schlüpfen.
Räumliche Enge sowie die Auswirkungen von Verschleierung wurden
damit für alle erfahrbar. Ein Bildband ließ in die gelb-braun-grauen
Töne der Landschaft Afghanistans eintauchen.
Nicht nur das Leben in Afghanistan, sondern auch die Umsetzung
der Jugendbuchvorlage auf die Bühne eines Figurentheaters
mit zwei Schauspielerinnen wurden beleuchtet. Wechselnde Rollen
und die vielseitige Verwendung der wenigen Requisiten hatte
für viele Jugendliche eine bisher nicht gekannte Art von Theater
dargestellt. ... In der gesamten Zeit wurden die Jugendlichen
mit ihren Fragestellungen sehr ernst genommen. Frau Berger
und Frau Heyden waren sehr engagiert, flexibel in der Gestaltung
und haben immer wieder an die Erlebniswelt der Jugendlichen
angeknüpft. Eine Nachbereitung, deren bereichernde Ergänzung
zum Theaterstück wir nicht hätten missen mögen!" C. Füßler
und H.Jäcke, Helmstedt
Theodor Heuss Gymnaium, Wolfenbüttel, 14.11.06: "... spielten
dabei vor begeisterten SchülerInnen des 5.Jahrgangs!"
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